2 thoughts on “Produkt: Fit ohne Geräte für Frauen: Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht”

  • Borstel
    Amazon Customer
    371 von 391 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    4.0 von 5 Sternen
    Sehr gutes Buch, nicht nur für Frauen, 14. Januar 2013

    Rezension bezieht sich auf: Fit ohne Geräte für Frauen: Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht (Taschenbuch)
    Ich habe schon seit einiger Zeit das Buch „Fit ohne Geräte“ für Männer. Da ich jemand bin, der „starre“ Pläne braucht fürs Training, an die ich mich halten kann hatte ich mich ursprünglich für das „männliche“ Buch entschieden.
    Allerdings merkte ich schnell, dass ich mit den Trainingsplänen doch nicht so zurecht komme. Tabata? Intervall? Aufsteigent? Das war mir irgendwie zu kompliziert.
    Umso größer war die Freude, als ich gelesen habe, dass eine Frauenversion des Buches heraus kommen soll. Gleichzeitig überwog die Angst, ob es nicht einfach ein Abklatsch der Urversion des Buches ist.

    Ich muss sagen, dass meine Ängste nicht bestätigt wurden.
    Das Buch ist in mehrere Abschnitte gegliedert. Gleich zu Anfang natürlich wieder die übliche Selbstbeweihräucherung des Autors (wobei das deutlich geringer ausfällt, als in der Urversion) und der Hinweis, dass man allein mit dem eigenen Körpergewicht und ohne Geräte effektiv trainieren kann.

    Im Hauptteil befindet sich der Trainingsteil. Es gibt hier nur einen Trainingsplan. Die Ganzkörperübungen sind in 5 Kategorien eingeteilt.

    Zugübungen (z.B. Klimmzüge)
    Knieübungen (z.B. Kniebeugen)
    gerade Druckübungen (z.B. Liegestütze)
    rechtwinklige Druckübungen (z.B. Military Press)
    Beugeübungen (z.B. Hüftheben)

    In jeder Kategorie gibt es 25 Übungen von sehr einfach (1) bis sehr schwierig/anspruchsvoll (25). Zu Beginn des Trainings absolviert man einen Einstufungstest. Dazu macht man aus jeder Kategorie die einfachste Übung. Genauer gesagt 12 technisch saubere Wiederholungen im vorgegebenen Zeitlimit. Hat man dies geschafft nimmt man die nächst höhere, ungerade Übung und versucht auch hier 12 saubere Wiederholungen. Das ganze geht so lange, bis man eben keine 12 sauberen Wiederholungen mehr schafft. Es wird die letzte Übung, die man noch sauber hin bekommt als Startpunkt für das Training genommen.

    Trainiert wird an 3 Tagen in der Woche jeweils 4 Kategorien. Zug-, Knie- und Beugeübungen an allen 3 Tagen. Bei den Druckübungen wird zwischen geraden und rechtwinkligen Übungen gewechselt.
    Der Trainingsplan ist in 3 Zyklen á 4 Wochen unterteilt. Wobei man nicht exakt nach 4 Wochen in den nächsten Zyklus wechselt, sondern wenn man das „Ziel“ erreicht hat (meist, wenn man in einer definierten Zeit keine Fortschritte mehr macht).

    Wenn man Zyklus 3 erfolgreich abgeschlossen hat, dann kann man entweder diesen Zyklus immer wieder wiederholen und die Intensität erhöhen, oder (das empfiehlt der Autor) mit dem Buch „Fit ohne Geräte“ weiter machen.

    Im letzten Teil befindet sich alles Mögliche über das Thema Ernährung. Zugegeben, hier ist nicht viel neues dabei. Es ist eben Stand der Wissenschaft. Auch hier wird das Rad nicht neu erfunden.

    Alles in allem darf man natürlich nicht zuuuuu viel neues erwarten. Was mich aber enorm anspricht ist eben die Tatsache, dass man nicht 275 Einzelübungen hat (Hauptsache möglichst viele Übungen), sondern dass sich das gesamte Training um 4 Ganzkörperkategorien dreht. So rafft man sich doch schneller mal auf und trainiert.
    Bei den Programmen mit 10-15 oder mehr Übungen habe ich oft erst gar nicht angefangen, weil es mir zu viel war.
    Jetzt mache ich „mal eben schnell“ die 4 Übungen und bin danach zufrieden, etwas für mich getan zu haben. Durch die 25 Schwierigkeitsstufen kommt man aber doch auch gut ins schwitzen und aus der Puste.

    Ich kann das Buch nur empfehlen, merke ich doch jetzt schon nach 3 Wochen deutliche Fortschritte und bin immer noch motiviert. Das war bei anderen Büchern schon nach wenigen Tagen vorbei.

    Was natürlich ein wenig nervt ist der militärische Hintergrund des Autors und die Tatsache, dass er dies doch sehr oft in dem Buch erwähnt. Vielleicht ist das auch so eine typisch amerikanische Macke. Allerdings ist es deutlich dezenter als in dem Buch „Fit ohne Geräte“, wo es doch schon deutlich genervt hat.
    Man muss auch nicht das ganze Buch lesen, sondern kann sich auch nur auf das Kapitel mit dem Trainingsplan beschränken.
    Für Sportmuffel, die schnell und effektiv trainieren wollen stellt das Buch auf jeden Fall einen guten Anreiz dar. Zumal man keine teuren Sportgeräte braucht, effektiv den gesamten Körper trainiert (gleichzeitig auch Gleichgewicht und Beweglichkeit) und die einzelnen Trainingssessions recht kurz gehalten sind.

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  • Borstel
    Grit
    14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich
    5.0 von 5 Sternen
    Tolles Prinzip, sehr effektiv und motivierend, 17. Mai 2015
    Von 

    Rezension bezieht sich auf: Fit ohne Geräte für Frauen: Trainieren mit dem eigenen Körpergewicht (Taschenbuch)
    Dieses Buch ist mein bester Trainer.

    + der Fitnessplan hält die Motivation oben. 3x die Woche für je ca. 30 Minuten ein Training, das habe ich gut geschafft. Und da ich den Plan einhalten wollte, um ja nicht den gesamten Plan durcheinander zu bringen, war das ein Stück weit Motivation für mich
    + je Trainingseinheit werden alle notwendigen Körperpartien trainiert
    + jede Trainingseinheit ist angenehm kurz. Die Kürze der Zeit ist ein sehr großer Motivationspunkt, denn schnell ist man fertig und kann sich wieder den angenehmen Dingen widmen, dennoch:
    + die Trainings sind unglaublich effektiv. Für Trainingseinheiten je Körperpartie gibt es Steigerungsstufen. Man ist angehalten, sich immer wieder an die Grenze zu bringen, kommt man es nicht, steigt man eine Schwierigkeitsstufe hoch. Auch mit Schweinehund geht das, ich spreche aus Erfahrung :-) Man stößt zwar an seine Grenze, was stark trainiert, ist aber wiederrum auch schnell damit durch - super!
    + alle Übungen sind super erklärt und bebildert.
    + man benötigt kein extra Equipment

    - bei manchen Übungen ist es schwierig die entsprechenden Rahmenbedingungen zu finden, sich mal eben an einen Türgriff zu hängen, macht wahrscheinlich nicht jede Tür mit. Alternativen sind gefragt. Das kommt aber sehr selten vor.

    Kurzum: Macht super Spaß und ist dazu noch effektiv -> Absolut empfehlenswert!

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